Frage der Woche (40): Zeitumstellung – Wie nutzt Du die „geschenkte Stunde“ in Deinem Quartier?

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Jede Woche beantworten die Stadtteilreporter eine Frage zu ihrem Viertel. Diese Woche geht es um die Zeitumstellung. Heute Nacht beginnt die Winterzeit, die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt. Für die einen ist das ein guter Grund für eine ausgedehnte Partynacht, andere freuen sich über eine Stunde mehr Schlaf. Wie nutzen die Stadtteilreporter in den Quartieren die zusätzliche Stunde?

Stadtteilreporter Julian Hinz:

Die geschenkte Stunde wird gerecht auf verschiedene Aktivitäten aufgeteilt (Symbolbild: pa)

Die geschenkte Stunde wird gerecht auf verschiedene Aktivitäten aufgeteilt (Symbolbild: pa)

Es stehen uns großartige Zeiten bevor. Am Wochenende wird uns eine Stunde geschenkt, in wenigen Monaten dann sogar noch ein ganzer Tag. Und den müssen wir dann nicht einmal mehr zurückgeben. Die Stunde, die wir jetzt bekommen, ist ja entweder bisher ver- oder nur geliehen. Wir kriegen die Stunde also vermutlich eher zurück, nachdem wir sie ein halbes Jahr schmerzlich vermissen mussten.

Nun kann über die Sinnhaftigkeit der Sommerzeit natürlich gestritten werden, doch dieser Diskussion will ich mich an dieser Stelle gar nicht widmen.
Vielmehr sollen meine Überlegungen der sinnvollen Nutzung gelten. Was habe ich bei der letzten Umstellung verpasst? Wo hat mir die Stunde gefehlt? Da sie mir im Schlaf geraubt wurde, kann ich keinen direkten Verlust feststellen. Doch was ist mit dem folgenden Tag, der von der Müdigkeit der verkürzten Erholung gezeichnet war?

An dem Wochenende Ende März, als die Uhr in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag von 01:59 direkt auf 03:00 sprang, war der Frühling noch nicht bis nach Hamburg vorgedrungen.

Was hat diesem Tag nun also gefehlt?

Ich vermute, dass damals einige Tätigkeiten verkürzt wurden, deshalb wird die geschenkte Stunde gerecht auf ebenjene zurückverteilt.

Dementsprechend wird etwas länger geschlafen und das Frühstück ein paar Minuten länger und ausgiebiger ausfallen.Das obligatorische Telefonat mit Freunden oder Familie wird etwas über den normalen Smalltalk hinausgehen und dem Konsum von Sport in allen Medien wird ein bisschen mehr Zeit gewidmet.
Zum Abschluss des Tages könnte man sich dann den überlangen Film ansehen, für den man nach dem Tatort sonst immer zu müde war.

Andere Vorschläge wären Baden statt Duschen, ein extra-langer Spaziergang durch ganz Ottensen oder die doppelte Portion Eis, Milchkaffee oder was sonst auf dem sonntäglichen Speiseplan steht.

Viel Spaß mit der „zusätzlichen“ Stunde!

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