Auch Heike Richers kümmert sich um so ein Beet. Zusammen mit zwei Freundinnen betreibt sie ein Bekleidungsgeschäft im Eppendorfer Weg, vor dem der kleine städtische Garten angelegt wurde. “Die Idee entstand, als vor zwei Jahren draußen neue Leitungen gelegt wurden. Die Baufirma hinterließ damals wirklich ein Nichts. Noch nicht mal Rasen”, erklärt sie. Der Platz sei dann immer mehr zu einem Müll- und Hundeplatz verkommen. “Das war echt eklig. Vor allen Dingen im Sommer hat es gestunken”. Deswegen pflanzten die drei Frauen Rasen an, den sie zum Schutze vor neuen Hundehaufen umzäunten. Mittlerweile ist aus dem Müllplatz eine kleine, bunte Wiese geworden, auf der Stiefmütterchen, Lilien und Rittersporn blühen. Immer noch hätten sie allerdings mit teils aggressiven Hundebesitzern zu kämpfen, die die Verschönerungsversuche nicht so recht verstehen könnten.
Wer auch eine Patenschaft für ein Beet übernehmen möchten, kann sich beim Bezirksamt Eimsbüttel melden.
Verena Töpper und Sarah Cramer





