Teutonia siegt mit letztem Aufgebot – Altona punktet zu neunt

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Die Logos des FC Teutonia und von Altona 93 (Bild: Verein)

Die Logos des FC Teutonia und von Altona 93 (Bild: Verein)

Altona 93

Last-Minute-Punkt in doppelter Unterzahl


Von einem “gefühlten Sieg” sprach Altonas Trainer Oliver Dittberner nach dem Ausgleich durch Benjamin Lipke zum 1:1 in der 88. Minute am Sonntag in der Oberliga-Partie gegen die Spielvereinigung Halstenbek-Rellingen. Zu diesem Zeitpunkt waren auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn nur noch neun Altonaer auf dem Platz.


In der ersten Halbzeit hatte Altona 93 zwar ein deutliches Übergewicht, aber nachdem Torwart-Urgestein Claus Reitmeier im Tor der Rellinger einen Elfmeter von Jan Savelsberg halten konnte, kippte das Spiel. Ausgerecht Berkan Algan, der Wirt aus der Bar Vivo in der Bahrenfelder Straße in Ottensen, der schon dreimal in seinem Sportlerleben das Altonaer Trikot getragen hat, schoss die Rellinger in Front.


Bei zehn gelben, zwei gelb-roten und einer roten Karte könnte man ein überhartes Spiel vermuten. Allerdings saßen dem Schiedsrichter die Karten extrem locker.


Die Altonaer Spieler konnten sich nach Spielende die Standing-Ovations der wieder über 500 zahlenden Zuschauer abholen, die sicher auch zum letzten Spiel dieses Jahres an der Griegstraße am Sonntag den 27. 11., 14 Uhr gegen den SV Rugenbergen kommen werden. Altona hält mit drei Punkten Abstand zum Tabellenersten jedenfalls den Kontakt zur Spitze und will diesen natürlich auch über die Winterpause retten.


Altonas Frauen erfolgreich


Drei Tore durch Manja Stadler führten die Altonaer Verbandsliga-Frauen einen 5:2-Erfolg gegen den SC Wellingsbüttel. Altona hält wieder den Anschluss zu Spitze, Wellingsbüttel rutscht ins Mittelfeld ab.


Am kommenden Sonnabend den 26.11. um 14 Uhr kommt es im Oddset-Pokal zur Wiederholung des Endspiels der Vorsaison. Altonas Frauen erwarten den SV Wilhelmsburg auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn.

FC Teutonia 05

Ebbecke schießt Blankenese ab

Mit dem allerletzten Aufgebot trat der FC Teutonia 05 am Sonntag bei der SV Blankenese an. Wegen Verletzungen, Krankheiten, Urlaub, Sperren sowie ausbildungs- und arbeitsbedingter Abwesenheit fehlten nicht nur zahlreiche Leistungsträger: Trainer Oguz Güclü standen überhaupt nur 13 Spieler zur Verfügung. Sollte ausgerechnet diese Nottruppe bei den zuletzt stark aufspielenden Blankenesern was reißen, die vergangene Woche dem bis dahin noch ungeschlagen SV Lurup die erste Niederlage beigebracht hatten? Allerdings. Dank einer starken kämpferischen Leistung und eines überragenden Hendrik Ebbecke gewannen die Teutonen die Partie mit 4:1.

Dabei hatten zunächst die Gastgeber das Spiel bestimmt. Doch in der 13. Minute konnte der Blankeneser Keeper Claus Hencke einen Schuss von André Friebe nur zur Seite abwehren, direkt vor die Füße von Ebbecke, der zum 1:0 einschoss. Blankenese erhöhte nun den Druck und wurde in der 23. Minute belohnt: Nach einer schönen Kombination traf ausgerechnet Dejan Glisovic, der in der letzten Saison noch für Teutonia spielte, zum 1:1. Danach entwickelte sich ein Spiel mit verteilten Anteilen. Vier Minuten vor der Pause kam nach einem gewonnen Zweikampf von Lucas Betz der Ball zu Ebbecke, der das Spielgerät zum in der Mitte mitgelaufenen Friebe passte, der zum 2:1 vollendete.

Im zweiten Durchgang spielte eine halbe Stunde fast nur Blankenese. Jedoch erarbeiteten sich die Hausherren trotz ihrer in dieser Phase drückenden Überlegenheit kaum nennenswerte Chancen. Das lag auch an der starken Leistung der beiden Innenverteidiger Tesfaldet Abraha und Deniz Pehlivan. Und so waren es nicht die Gastgeber, sondern die Ottenser, denen das nächste Tor gelang: Bei einem ihrer raren Entlastungsangriffe spielte Poyraz Akgül in der 76. Minute den Ball zum schnellen Ebbecke, der seinen Gegenspielern entwischte und das 3:1 markierte. Zwar traf ein Blankeneser im Anschluss an einen Freistoß noch den Außenpfosten. Doch mit Ebbeckes Tor zum 4:1 in der 83. Minute, diesmal traf er aus knapp 20 Metern, war die Partie endgültig entschieden. Teutonia 05 ist nun Tabellenzehnter der Landesliga Hammonia. Den Abstand zum ersten Abstiegsplatz konnte die Mannschaft auf sieben Punkte ausbauen.

Weniger gut läuft es dagegen bei der Zweitvertretung der Ottenser, die beim Hamburger FC, einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, eine bittere 1:6-Niederlage hinnehmen musste. Sie liegt in der Kreisliga 2 zwar weiterhin auf Rang zwölf. Von den Abstiegsplätzen trennt sie aber nur noch ein Punkt.

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